Auch wenn es bereits seit der Mitte der 1990er möglich ist, mittels GSM Netz Internetzugriff zu erhalten, hat sich die Technik erst später durchgesetzt.
Grund dafür war das äußerst langsame GSM Netz und die hohen Preise.
Zudem war das Lesen auf dem kleinen Handybildschirm äußerst mühselig,
da nahzu keine Website für den mobilen Zugriff optimiert war.
Erst durch Edge und GRPS wurde mobiles Internet wieder aktuell -
den Durchbruch schaffte es jedoch erst drei Jahre später, 2002, durch die Entwicklung von UMTS.
Durch UMTS waren Verbindungen mit bis zu 3,6 Mbit / Sekunde möglich.
Als im Jahre 2006 der UMTS Zustaz HSDPA folgte, verdoppelte sich die Geschwindigkeit von 3,6 auf 7.2 Mbit / Sekunde und hat damit endlich DSL-Niveau erreicht.
In Österreich ist mobiles Internet besonders beliebt – laut Studien
sind ca. 28% aller abgeschlossenen Breitbandverträge bereits
Mobilfunkanschlüsse.
Die derzeitige Netzabdeckung in Österreich beträgt ca 95%, variiert jedoch nach Anbieter.